Die Geschichte des IVW

Honig und Wachs waren über viele Jahrtausende hinweg begehrte Produkte und machten die Imker zu angesehen und oft auch reichen Bürgern. Nur mit ihrer Hilfe war es möglich, Speisen zu süßen und vor allem Licht in die Dunkelheit zu bringen. Mit der Erfindung industriell hergestellter Süßungsmittel wie Rübenzucker und des elektrischen Lichtes wurde Wachs und Honig mehr und mehr zu „Nischenprodukten“. Geblieben ist aber die Bedeutung der Imkerei für Natur und Landwirtschaft. Ohne Bestäubung keine Ernte! - Deshalb war es schon immer auch ein Anliegen von Landwirten, möglichst viele Bienenstöcke im Einzugsbereich zu haben. Ihr Drängen führte letztendlich auch dazu, dass vor 150 Jahren die Imker im Herzogtum Nassau sich zu einem Verein zusammenschlossen.

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Helmut Habel - Ein verdienter Imker erinnert sich

Helmut Habel ist im Imkerverein Wiesbaden eine Institution. 1939 geboren, imkert er schon seit seiner Kinderzeit. Erst zusammen mit seinem Vater, später alleine. Vor allem die Königinnenzucht hat es ihm angetan. An erster Stelle steht bei ihm die Friedfertigkeit der Bienen. Nicht zuletzt deshalb sind die "Schulbienen", die wir in unserem Projekt "Bienen im Klassenzimmer" einsetzen, alle aus seiner Zucht. "Streichelbienen" eben ...

Das Schöne an Helmut Habel ist, dass er all sein Wissen bereitwillig an jüngere Kolleginnen und Kollegen weitergibt. Und so mancher hat von ihm, weil er gerade in Not war, eine Königin aus seiner Zucht erhalten.

Immer dann, wenn der Verein eine Weiterbildung anbietet, ist Helmut Habel dabei - dezent im Hintergrund, niemals laut, aber eben da, wenn er gebraucht wird.

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