Zahlen und Fakten

In den letzten Jahren erlebt die Imkerei in Deutschland einen ungeahnten Aufschwung. Gerade junge Menschen entdecken dieses schöne Hobby für sich. Viele wollen auf diese Weise einen Beitrag zu einer gesunden Umwelt leisten, denn Honigbienen und alle anderen Bestäuberinsekten spielen in der Natur eine wichtige Rolle

Der Imkerverein Wiesbaden ist, was die Mitgliederentwicklung betrifft, erstaunlich dynamisch. Innerhalb von sieben Jahren hat sich die Zahl der dem Verein angehörenden Mitglieder mehr als verdreifacht. Rund ein Drittel aller Mitglieder sind Frauen.

Das hat Licht und Schattenseiten:
Zum einen ist es erfreulich, dass sich immer mehr Menschen den Bienen zuwenden und dieses schöne Hobby betreiben. Das gibt uns die Gelegenheit, die theoretischen und praktischen Kenntnisse der Imkerinnen und Imker zu ergänzen und damit die Bienengesundheit in Wiesbaden deutlich zu verbessern.

 

Auf der anderen Seite steht die relativ hohe Bienendichte. Bienen brauchen Futter - das wird gerade nach der Rapsblüte in einigen Bezirken knapp. In der Landeshauptstadt wurden 2017 rund 1.200 Bienenvölker von 262 Imkerinnen und Imkern gepflegt. Das bedeutet, dass rechnerisch jeder Imker rund vier Völker unter seiner Betreuung hat. Tatsächlich werden es wohl aber nur drei Völker sein, denn wir haben in unseren Reihen erfreulicherweise auch Imkerinnen und Imker mit mehr als 10 Völkern, bzw. auch einen Berufsimker mit weit mehr als 100 Völkern. Zu diesen 1.200 Bienenvölkern kommen noch eine ganze Reihe von Imkerinnen und Imkern hinzu, die nicht dem Verein angehören.

Gerade wegen der hohen Bienevölkerzahl legt der Verein einen großen Wert auf die Bienengesundheit. Schulungen und eine intensive Betreuung durch unsere Bienenberater sollen die Krankheits- und Seuchengefahr möglichst niedrig halten.